16 Zoll Kinderfahrrad: TOP 5 Fahrräder für Kinder zw. 4-7 Jahren

Welches ist das beste Kinderfahrrad mit 16 Zoll? Und für welches Alter ist ein Fahrrad mit 16 Zoll geeignet? In dieser Kaufberatung findet ihr die Antworten.

Radfahren lernen: Ein großer Schritt für jedes Kind – verbunden mit dem Gefühl, die Welt ein Stück weit selbst „erobern“ zu können, aber auch eine große Herausforderung.

Damit aus der Lust daran nicht schnell Frust wird, gilt es einige Punkte schon beim Kauf des ersten Kinderfahrrades zu beachten.
Wir behandeln in diesem Beitrag hauptsächlich das Thema „Kinderfahrrad mit 16 Zoll“ inkl. Kaufempfehlung für das erste Fahrrad eurer Kinder.

Der 3-Punkte-Check:  Diese Dinge sind beim Kauf eines Kinderfahrrades entscheidend

Check 1: Die richtige Kinderfahrrad Größe – das wichtigste Kriterium!

16 Zoll-Kinderfahrräder sind grundsätzlich für vier- bis ca. siebenjähriger Kinder gedacht, aber Achtung: Nicht das Alter, sondern allein die Größe euers Kindes entscheidet darüber, welche Fahrradgröße wirklich passt. Genau genommen ist die Körpergröße zusammen mit der Schrittlänge der entscheidende Faktor für die Kinderfahrrad-Größe und die Einstellung der Sattelhöhe.

Körpergrößen für Kinderfahrräder  in Zoll (Richtwerte im Überblick):

Körpergröße: 110 cm (ca. 4-5 Jahre) – Schrittlänge: 48 cm -> 12-16 Zoll
Körpergröße: 115 cm (ca. 5-6 Jahre) – Schrittlänge: 50 cm -> 14-18 Zoll
Körpergröße 120 cm (ca. 6-7 Jahre) – Schrittlänge: 55 cm -> 16-20 Zoll

Check 2: Der Kinderfahrrad-Rahmen – ein entscheidendes Detail

Funktionalität und Sicherheit sollten gerade zu Beginn vor Optik und Design stehen.

Ein tiefer Rahmen bietet beim Einstieg besseren Komfort und gibt bei noch etwas wackeligen Fahrmanövern die Sicherheit, jederzeit wieder schnell vom Rad herunter zu kommen. Optisch erinnern solche Rahmenkonstrukte an Damenfahrräder – aber das muss den Kindern (insbesondere den Jungen) ja nicht unbedingt verraten werden…

Check 3: Extras für ein Kinderfahrrad – darauf sollte nicht verzichtet werden

Superman-Wimpel, Energydrink-Getränkehalterung oder Lillifee-Klingel: Während solche Extras nicht unbedingt von Beginn weg zur Standardausrüstung eines Fahrrades gehören müssen, sollte auf diese Extras nicht verzichtet werden:

Rücktrittbremse – auch wenn diese von vielen skeptisch gesehen wird: Gerade zu Beginn fällt es Kindern wesentlich leichter mit einer Rücktrittbremse zu bremsen, als sich darauf konzentrieren zu müssen, die Handbremse zu erreichen.

Kettenschutz: Um Verletzungen oder zerrissene Hosen zu vermeiden, ist ein Kettenschutz unerlässlich.

Reflektoren: Auch wenn die ersten Fahrversuche noch am Gehsteig oder auf der wenig befahrenen Spielstrasse stattfinden, gilt es von Anfang an für Sicherheit zu sorgen. Von anderen gesehen zu werden, spielt dabei eine wichtige Rolle – genau dafür sorgen Reflektoren am Rad und an der Kleidung.

Weitere Kaufkriterien für Kinderfahrräder

Sattelhöhe

Wie erwähnt, entscheidet die Größe des ersten Fahrrades darüber, wie mühsam oder einfach es eurem Kind fällt, das Fahrradfahren zu lernen.

Die Fußsohlen reichen noch nicht bis zum Boden? Die Sattelhöhe oder die Lenkstange sind nicht auf die Größe eures Kindes abgestimmt? Keine optimalen Voraussetzungen, um bald die erste kleine Fahrradtour mit der ganzen Familie unternehmen zu können.

Eine wichtige Rolle spielt neben der Fahrradgröße auch der Sattel:

Es sollte darauf geachtet werden, dass dieser genügend Spielraum für die Höheneinstellung lässt. Im Idealfall steht euer Kind im Sitzen mit beiden Fußsohlen am Boden, die Knie sollten dabei weder durchgestreckt, noch zu sehr gebeugt sein.

Bremsen

Bei den Handbremsen sollte darauf geachtet werden, dass sie für die noch kleinen Kinderhände gut erreichbar sind. Die Bremskraft sollte ausreichend, aber nicht übermäßig stark eingestellt werden, um ein zu abruptes Bremsen bzw. einen Überschlag bei einer Vollbremsung zu verhindern. Gerade bei einem neuen Fahrrad sollte aus diesem Grund die Funktion und Position der Handbremsen vor ersten Fahrt überprüft werden.

Im Idealfall verfügt das erste Rad, wie bereits erwähnt, zusätzlich über eine Rücktrittbremse. Diese wird von Kindern instinktiver und selbstverständlicher als die Handbremse benutzt und trägt so zu noch mehr Sicherheit während der ersten, vielleicht noch etwas wackeligen, Ausfahrten bei.

Optik

Für Kinder ist das erste Fahrrad mit vielen Emotionen und auch Stolz verbunden und stellt in gewisser Weise ein „Statussymbol“ dar, ähnlich wie bei vielen Erwachsenen das Auto. Funktionalität und das Rad als Fortbewegungsmittel stehen vorerst nicht an erster Stelle.

Die Optik spielt daher gerade beim ersten Fahrrad eine gewichtige Rolle – und sollte beim Kauf entsprechend den Vorstellungen des Kindes, soweit möglich, berücksichtig werden.

Fragen und Antworten zum Thema Fahrradkauf und Radfahren

Sind Stützräder als Hilfsmittel wirklich sinnvoll?

Rein physikalisch gesehen: Ja, natürlich – Stützräder verhindern ein Umkippen des Fahrrades, während euer Sprössling die ersten Runden auf dem neuen Fahrrad dreht.

Der Haken: Stützräder verhindern dabei ebenso erfolgreich, dass der Gleichgewichtssinn trainiert und entwickelt wird und erschweren insgesamt gesehen eher den Umstieg auf „richtiges“ Fahrradfahren ohne Stützräder.

Besser: Euer Kind hat bereits Erfahrungen auf einem Roller gemacht und so den nötigen Gleichgewichtssinn trainiert. In dem Fall ist beim Radfahren-lernen eine Hilfe von außen bzw. Stützräder meist gar nicht mehr oder nur mehr in sehr geringem Ausmaß nötig.

Wieso ist bei gebrauchten Fahrrädern Vorsicht geboten?

So verlockend in punkto Preis der Kauf eines gebrauchten Fahrrades sein kann: Man weiß dabei nie, wie viele Stürze das Rad bereits hinter sich hat und ob z.B. der Rahmen bereits feine Haarrisse aufweist. Ein Gebrauchtkauf bedeutet somit ein Sicherheitsrisiko, dessen Grad nicht wirklich eingeschätzt werden kann.

Wie kann ich meinem Kind beim Radfahren-lernen am Besten helfen?

Im Idealfall hat euer Kind bereits Erfahrungen auf einem Roller gemacht und so den nötigen Gleichgewichtssinn trainiert. In dem Fall ist eine Hilfe kaum mehr nötig. Geht es aber noch nicht ganz ohne Hilfe, dann bitte beachten: Nicht den Lenker oder das Rad festhalten, sondern das Kind selbst. Das hilft dem jungen Radler dabei, rascher und besser ein Gefühl der Balance zu finden.

TOP 5 Kinderfahrräder 16 Zoll (für Kinder zwischen 4-7 Jahren)

Angebot
1. Early Rider Belter 16 Urban

Reifengröße: 16 Zoll
Rücktrittbremse: Nein
Kettenschutz: Nein, aufgrund der Bauart nicht unbedingt nötig
Reflektoren: Nein
Fahrradständer: Nein
Stützräder: Nein
Gewicht: 5,6 kg

Angebot
2. OLLO Kinderfahrrad
7 Bewertungen
2. OLLO Kinderfahrrad
  • EXTRA FÜR KIDS: Das OLLO 16 ZOLL Kinder-Mountainbike ist ergonomisch speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt. Der niedrige Schwerpunkt vereinfacht das Balancieren und die aufrechte...
  • LEICHT, STABIL, SICHER: Das Rad ist mit 7,1 kg ein echtes Leichtgewicht. Der top verarbeitete Aluminium-Rahmen bietet große Rohrdurchmesser für mehr Stabilität und Sicherheit. Komponenten wie...
  • QUALITÄT BIS IN DIE DETAILS: Wir bieten höchste Qualität auch dort, wo man es nicht sieht (z.B. mit gedichteten Kugellagern an Tretlager, Lenklager und Radnaben). Die V-Brakes von Tektro sind sehr...
  • BESTE KOMPONTEN VON TOP HERSTELLERN: Um die Bremskraft optimal zu übertragen verbauen wir ausschließlich Jagwire Bremszüge. Wellgo Mountainbike-Pedale bieten guten Halt, auch bei Nässe. Die...
  • WIR EMPFEHLEN DAZU: Die OLLO Starterbox inkl. Multi-Werkzeug, Front- und Heck-Reflektor, 3M Speichen-Reflektoren, Klingel und Seitenständer.
Angebot
3. Puky Lillyfee
96 Bewertungen
3. Puky Lillyfee

Reifengröße: 16 Zoll
Rücktrittbremse: Ja
Kettenschutz: Ja
Reflektoren: Ja (vorne+hinten)
Fahrradständer: Ja
Stützräder: Nein
Gewicht: 9,5 kg

Angebot
4. Bikestar Classic
71 Bewertungen
4. Bikestar Classic

Reifengröße: 16 Zoll
Rücktrittbremse: Ja
Kettenschutz: Ja
Reflektoren: Ja (vorne+hinten)
Fahrradständer: Ja
Stützräder: Nein
Gewicht: 10 kg

5. Dinobikes MTB 163GLN
10 Bewertungen
5. Dinobikes MTB 163GLN

Reifengröße: 16 Zoll
Rücktrittbremse: Nein
Kettenschutz: Ja
Reflektoren: Nein
Fahrradständer: Nein
Stützräder: Ja
Gewicht: 10,3 kg